21. September 2016

MY DESIGN IN A BOX

Heute Morgen konnte ich voller Freude mein Trendraider Paket entgenen nehmen.
Was das überhaupt ist? Eine mega coole Box mit der ihr jeden Monat neue Produkte ausprobieren könnt. In jedem Paket findet ihr mindestens 7 Trends aus den Bereichen Food, Fashion, Design, Accessoires und Wellness. Und das coolste ist, ihr erhaltet nicht nur Produkte, die man auch so kaufen kann, sondern auch echte Unikate, die extra für diese Box produziert wurden.
Und dieses Mal war dieses Unikat ein T-Shirt meinerseits, welches ich freundlicherweise für Trendraider gestalten durfte. Danke dafür!
In dieser Box dreht sich alles um das Thema Regenbogen. Buntes Seidenpapier und auch genau so farbenfrohe Produkte finden hier ihren Platz.
Besonders toll finde ich an dieser Box, dass sie so vielseitig ist. Man trifft hier auf ein abwechslungsreiches Paket, dass als Abonnent sicherlich immer für große Freude sorgt. Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen die Qualität der Produkte. Viele Dinge tragen die Aufschrift organic und auch eine Menge veganer Stuff findet hier seinen Platz. In diesem Paket ist das zum Beispiel Boboei, ein veganer Ei und Butter Ersatz auf den ich schon sehr gespannt bin. Doch nicht nur das, alle Feinschmecker Produkte dieser Box sind frei von tierischen Inhaltsstoffen.
Neben den essbaren Inhalten gab es auch zwei Beauty Produkte, ein Raumspray und zum Beispiel ein total süßes Notizheft!
Die Trendbox von Trendraider könnt ihr 12 Monate lang zu einem Preis von 29,95€ erhalten. Bei einem Warenwert von über 70€ in jeder Box ist das ein super Angebot! Und wenn ihr doch nur Pakete verschiedener Themen erhalten möchtet, dann schaut euch doch mal die Themenboxen an. 
Meinerseits kann ich sagen, eine super coole Sache, die auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient! Ich bin schon sehr gespannt, wie mir die ganzen Produkte gefallen werden.
Aber mit dem Einhorn Notizbuch ist das doch sowieso schon klar, oder? ;)

14. September 2016

WHAT I DO ALL DAY LONG





Artworks, wie ich sie liebevoll zu nennen pflege, liebe ich. Egal ob ich mich bei Pinterest inspirieren lasse oder sie selbst erstelle - es ist einfach eine schöne Sache! Das hier sind ein paar meiner letzten, ich hoffe sie gefallen.

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11. September 2016

SELF-LOVE

WHY IS WALKING PAST STRANGERS SO STRESSFUL?


Seit ein paar Jahren nun, ehrlich gesagt schon ziemlich lange und vielleicht auch schon viel zu lange in Anbetracht meines Alters, interessiere ich mich sehr viel für mein Äußeres. Das klingt jetzt ein bisschen komisch, denn wer tut das nicht? Jeder mag es doch schön aus zu sehen.
Für mich galt eigentlich immer, das was du schön findest, ziehst du an. Das was dir gefällt, kaufst du. Und das was du magst, dafür stehst du grade. 
Und so sollte das auch sein!
Trotzdem erwische ich mich immer wieder dabei, mehr Wert darauf zu legen, was andere von meinem Erscheinen halten, als ich selbst. Selbst X-beliebige Leute auf der Straße, die ich nicht mal kenne, stellen für mich eine Jury dar, die mich ''bewerten''. Ätzend - so sollte das nicht sein!

(c) thesetruethoughts
Immer dieser Gedanke, man muss das Beste aus sich machen. Man muss genauso gut oder besser sein als andere. Egal ob das in Anbetracht des Aussehens ist oder anderer Dinge.
Oft versuche ich mir das aus dem Kopf zu schlagen, schaffe es auch und mit einem Mal ist alles wieder fort.

Ein Paradebeispiel dafür ist mir letzten Samstag nach der Arbeit passiert. Ich, total fertig und geschafft. Meine Haare und Make Up nicht mehr so fresh wie am Morgen, stehe an der schon überfüllten Haltestelle der Tram. Während ich also auf die Bahn warte, Sonnenbrille auf und Kopfhörer drin, bemerkte ich eine Frau, die ebenfalls auf die Bahn wartete. Sie starrte mich an, und erst nach dem dritten Mal Gucken meinerseits wandte sie den Blick von mir ab. Sicherlich, das ist die natürlichste Sache der Welt. Menschen gucken, menschen gucken und urteilen. 
Das Schlimme an der ganzen Sache war gar nicht die Tatsache, dass diese Frau mich mit ihren Blicken gelöchert hat, sondern vielmehr was das mit mir tat. In meinem Kopf fragte ich mich ''Findet sie mich hässlich/schön/komisch?'' oder ''Hab ich irgendwas an mir dran?''. 
Das Wort was hier super reinpasst ist - Unsicherheit.

Wenn ich durch die Straßen laufe, Bahn fahre oder mich sonst irgendwo in der Gegenwart von anderen Menschen aufhalte, macht mich das unsicher. Aber das ist doch eigentlich so überflüssig!
Keiner sollte sich wegen anderen Menschen unsicher fühlen. Keiner sollte sich mit anderen Menschen vergleichen. Und am wichtigsten, keiner sollte darüber debattieren, was der andere gerade denkt. denn, so etwas ist Gift für das Selbstbewusstsein. 
Egal wie man aussieht, wie man sich gibt und wie der eigene Charakter ist. Man ist etwas Besonderes einfach weil man einzigartig ist.
Entschuldigung, aber wie cool ist denn bitte, dass es ca. 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt gibt die alle unterschiedlich sind.

Man sollte das Ganze nicht als einen Wettbewerb ansehen, vielmehr, als einen Austausch von Einzigartigkeiten.


(c) thesetruethoughts

Fazit ist, man sollte sich nicht darum scheren was der Rest denkt. Sondern sein eigenes Leben so gestalten, dass man am Ende sagen kann, man hat nur für sich selbst gelebt. Denn was wäre ein anderer Grund. als dieser, für den wir geboren wurden?

''Nach meiner Erfahrung ist es das Beste, wenn du einen Menschen findest, der dich genau so liebt wie du bist. Gut gelaunt, schlecht gelaunt. Hässlich, hübsch.. attraktiv. Wie's gerade kommt. Der Richtige wird trotzdem denken, dass dir die Sonne aus'm Arsch scheint.'' - Juno


5. September 2016

VEGAN FOR A WEEK

earth • ling      n.       One who inhabits the earth. 


Es sollte ein Experiment sein, ein Versuch, einfach um zu sehen, ob man so etwas schaffen kann.

Vor einer Woche, Sonntagabend, ich liege im Bett und scrolle durch meine Abo Box bei Youtube. Eine meiner favorisierten Youtuberin ''kitthey'' oder auch ''Luna Darko'' hat ein neues Video hochgeladen mit dem Titel ''DAS MUSST DU GESEHEN HABEN!''. Gut, sage ich mir, dann gehe ich mal ihrer Empfehlung nach.
Der Inhalt ihres neuen Videos handelt von Filmen. Filmen, die nicht viel mit dem Hollywood Kram zu tun haben, der in den deutschen Kinos kursiert. Sondern Filme, die den eigenen Horizont ziemlich erweitern können. Luna ist Veganerin und beschäftigt sich viel mit Tierschutz etc. Doch auch andere Filme finden in dieser Liste ihren Platz, zum Beispiel über das Darknet, über das Bildungssystem oder auch einen Film, über das Glücklich sein.
Schon etwas länger habe ich überlegt einen bestimmte Film dieser Liste zu sehen: EARTHLINGS.
Viel habe ich darüber nicht gehört, nur, dass es schon vielen Menschen eine andere Sicht auf den Umgang mit Tieren gegeben hat.
Also gut, es war halb zwölf, ich startete den Film.

Viel, über das was in diesem Film bzw. Dokumentation zu sehen ist, möchte ich gar nicht verlieren. Nur so viel: Kein anderer Film, keine romantische Komödie, kein trauriger Liebesfilm hat mich je so zum weinen gebracht wie es dieser Film tat!
Um euch einen kleinen Einblick darüber zu verschaffen um was es in diesem Film geht, nenne ich euch die Kategorien in die er aufgeteilt ist: Tierzucht, Tierheime, Massentierhaltung, Leder- und Pelzhandel, Sport- und Unterhaltungsindustrie sowie medizinische und wissenschaftliche Nutzung.
Earthlings ist wirklich kein Film den man sich zur Unterhaltung ansieht, viel mehr um eine Sache, die man eh schon weiß, verdeutlicht zu bekommen.

Ein Uhr nachts, der Film zu Ende und ich sprachlos im Bett. Natürlich wusste ich schon, dass Tiere der Menschen wegen getötet und gequält werden, aber das dann auch noch vor die Nase gehalten zu bekommen, und Bilder zu sehen, die den Alltag dessen zeigen ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Seit ca. 3 Monaten esse ich nun kein Fleisch mehr und bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Doch nur um die Produktion von Fleisch ging es in diesem Film eben nicht, sondern um die generelle Nutzung von Tieren.


Ich entschloss mich dazu, eine Woche vegan zu leben. Kein Konsum jeglicher tierischer Produkte. 
Und warum? 
Weil mir Earthlings zu verstehen gab: Tiere sind genau solche Lebewesen auf der Erde wie wir. Warum sollen wir diese unter uns stellen, sie töten, sie ausbeuten nur weil sie Tiere sind? Es gibt (für mich) einfach keinen ersichtlichen Grund, warum wir das dürfen sollten. Keinen einzigen.



Als Vegetarierin habe ich mir immer gesagt, Vegan ist nichts für mich. Viel zu sehr hab ich Käse etc. geliebt und konnte mir eine Ernährung ohne das einfach nicht vorstellen. 
Aber, über die Woche habe ich viel neues entdeckt. Haferflocken zum Frühstück, Sojamilch, Sojajoghurt, veganer Käse... Und ja, keine Frage, eine Umstellung ist immer schwierig. Und ja, manchmal hat man auch den Gedanken daran wie geil Käse ist und wie geil Joghurt ist und und und. Aber all das ist es einfach nicht wert. Seit einer Woche hat es für mich klick gemacht.
Eine andere Youtuberin hat in einem ihrer Videos gesagt ''Veganer können eine Verbindung ziehen. Eine Verbindung zwischen dem Nahrungsmittel/Kleidungsstück/etc. und dem Lebewesen, was dafür ausgebeutet wurde.'' Ich finde, das bringt es ganz gut auf den Punkt.
Ich habe viel gelesen, viele Videos gesehen und beschäftige mich nun viel viel mehr mit dem was ich eigentlich konsumiere, und klar das ist anstrengend.
Aber, was für mich auch ein ausschlaggebender Grund ist, warum Vegan zu leben eine mega gute Sache ist: Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen. Das mag jetzt ganz schön egoistisch klingen, aber ich bin einfach mit dem was ich kaufe und mir selbst im Reinen. Kein ''Na klar mag ich Tiere, aber...'' mehr und auch keine Gewissensbisse mehr. Es fühlt sich einfach gut an.

Am Anfang dieser Woche hab ich mir gesagt, nach dieser Woche, schreibst du einen Blogpost und siehst, ob du überzeugt bist, oder ob es bei diesem einen Experiment bleibt. 
Ich denke man kann gut sehen für was ich mich entschieden habe.

Genau wie ich mich schon als Vegetarierin verhalten habe, werde ich mich jetzt auch als Veganerin verhalten. Ich möchte kein Moralapostel werden oder jedem der vor der Wursttheke steht eins auf die Rübe geben. Natürlich wünsche ich mir, dass mehr Menschen eine Vorstellung, eine konkrete Vorstellung über das haben was in der Welt so gemacht wird, aber trotzdem ist es jedem selbst überlassen. Auch dieser Post soll keine Aufforderung sein, viel mehr ein Denkanstoß für eine Lebensweise, die ich nun einfach vollkommen verstehen kann.